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Was bedeutet eigentlich „Duftpyramide“?

Mit „Duftpyramide“ wird der aus drei Stufen bestehende Aufbau eines Parfums bezeichnet. Diese Stufen, auch Noten genannt, unterscheiden sich durch ihre Volatilität und bestimmen die Entfaltung eines Parfums im Laufe des Tages.

Die Kopfnote

Die Kopfnote ist sozusagen die Eröffnung des Parfums: Sie können sie direkt nach dem Aufsprühen des Parfums auf Ihre Haut (sobald sich der Alkohol verflüchtigt hat) wahrnehmen. Sie besteht aus frischen, flüchtigen Essenzen die etwa 15 bis 30 Minuten anhalten. Typische Kopfnoten sind Zitrusfrüchte (z.B. Mandarine, Bergamotte, Zitrone, Grapefruit) aber auch Lavendel, Orangenblüten, saftige Früchte (Pfirsich, Mango, Ananas) sowie neuerdings grüner Tee oder Gurke sind sehr beliebt.

Haltbarkeit der Kopfnote auf der Haut: etwa 15 bis 30 Minuten

Die Herznote

Die Herznote ist, wie ihr Name schon andeutet, das Herz der Komposition: sie ist die Note, die dem Parfum Stil und Charakter verleiht: weiße Blüten (Jasmin, Maiglöckchen, Ylang, Gardenien), Rosennoten (Mairose, Geranie, Pfingstrose), pudrige Noten (Veilchen, Mimose, Iris) oder würzige Noten wie Zimt, Ingwer oder Kardamom gehören dazu. Die Herznote kann man schon nach ein paar Minuten erahnen aber richtig voll entfalten kann sie sich erst nachdem die Kopfnote anfängt sich zu verflüchtigen, d.h. nach etwa 20 bis 30 Minuten.

Haltbarkeit der Herznote auf der Haut: 4 bis 6 Stunden.

Die Basisnote

Die Basisnote ist sozusagen das Fundament des Parfums: sie hält am längsten an und fixiert die Essenzen miteinander und auf Ihre Haut. Man kann sie bis spät abends, auf der Kleidung sogar bis zu mehreren Tagen riechen. Sie ist Ihre persönliche Duftunterschrift und besteht aus langanhaltenden, fixierenden Essenzen: dazu gehören animalische Noten (Moschus, Amber, Leder) holzige Noten (Sandelholz, Zeder, Moos), Wurzeln (Vetiver) sowie liebliche oder exotische Noten wie Vanille, Mandel, Tonkabohne oder Patschuli.

Haltbarkeit der Basisnote auf der Haut: bis zu 24 Stunden

Die Vollendung eines Parfums ruht auf der ausgewogenen Abstimmung dieser drei Noten, denn sie geben dem Duft seine Seele. Diese Harmonie ist das Ergebnis eines uralten Savoir-faire und verlangt neben der künstlerischen Kreativität präzise chemische Kenntnisse. Das Ziel ist nämlich ein Parfum, das Sie von der Kopf- bis zur Basisnote in seine Bahn zieht und Sie den ganzen Tag wie eine „zweite Haut“ begleitet.

Je intensiver die Kopfnote ist, desto frischer und leichter wirkt der Duft (frische Blüten, Zitrusfrüchte). Je präsenter die Herz-und Basisnoten sind, desto charaktervoller und langanhaltender ist das Parfum: das trifft z.B. auf orientalische Düfte zu.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Haltbarkeit eines Parfums erstens von seiner Konzentration (siehe unseren Artikel „Parfum, Eau de Parfum oder Eau de Toilette, was ist der Unterschied?“) und zweitens von der Haut abhängt.

Es liegt uns bei Galimard am Herzen, Ihnen die Duftpyramide jedes Parfums vorzustellen um Ihnen die Auswahl zu erleichtern. Entdecken Sie sie unter der Produktbeschreibung!

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